Hoffnungsträger für den Arbeitsmarkt im Norden

zurück zu Daten und Fakten


Seegüterumschlag, Transport und Logistik gehören zu den wirtschaftlichen Leistungsträgern an der Nordseeküste. Das schafft und sichert Arbeit: In den Städten Bremen und Bremerhaven sowie ihrem Umland hängen direkt und indirekt mehr als 80000 Stellen von den Hafenaktivitäten des Zwei-Städte-Staates ab.

Der Umschlag von Containern und die damit verbundenen logistischen Dienstleistungen bilden das pulsierende Zentrum des Hafengeschäfts. Der Siegeszug des genormten Transportbehälters garantiert die Existenz vieler zukunftssicherer Arbeitsplätze an den Kajen, in den Werkstätten, Büros und Kontoren. Vom ökonomischen Erfolg der Umschlagbetriebe Eurogate, North Sea Terminal Bremerhaven und MSC Gate Bremerhaven profitieren Hafenarbeiter, Lkw-Fahrer und Fuhrunternehmer, Lokführer und Rangierer bei der Hafeneisenbahn, Lotsen, Schlepperbesatzungen, Schiffsmakler und diverse andere Berufsgruppen.

Dass der Hafen-Boom den Arbeitsmarkt der strukturschwachen Unterweserregion stark belebt, zeigt eine Analyse aus dem Containerbereich. Allein der Umschlag der Boxen und die dadurch ausgelösten wirtschaftlichen Tätigkeiten sichern etwa 35000 Stellen – vom Brückenfahrer auf dem Terminal bis zum Malergesellen, der für seine Firma die Aufträge eines Hafenunternehmens erledigt.

Mit wachsender Auslastung der neuen Hafenanlage CT 4 wird die Zahl der vom Containergeschäft abhängigen Jobs weiter zunehmen. Der Standort bereitet sich auf einen jährlichen Umschlag von mehr als 6 Millionen TEU vor. Gutachter rechnen als Folge der Hafenerweiterung bis zum Jahre 2020 mit mehr als 10000 neuen Arbeitsplätzen in Bremen, Bremerhaven und der Region.

Pendler aus dem Umland besetzen vier von zehn Stellen im Land Bremen. Deshalb setzt der niedersächsische Landkreis Cuxhaven besonders hohe Hoffnungen in das nun abgeschlossene Projekt Container-Terminal 4.