Neuer Terminal vergrößert den Hafen um 90 Hektar

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Europas viertgrößter Containerhafen schiebt sich mit CT 4 weiter in Richtung Norden. Die etwa 90 Hektar große neue Hafenfläche liegt im Watt und am Rand des Weser-Fahrwassers. Das Deichvorland wurde nur im südlichen Bereich der neuen Anlage teilweise überbaut.

Die Kaje von Container-Terminal 4 ist 1681 Meter lang. Auf den ersten 537 Metern verläuft sie in direkter Verlängerung der bestehenden Stromkaje. Dann knickt sie in einem 10-Grad-Winkel nach Nordwesten ab und folgt dem Verlauf der Fahrrinne. Der Bereich hinter der Kaje wurde mit großen Sandmengen aus Weser und Jade aufgehöht. Insgesamt hat vor Bremerhaven-Weddewarden eine nutzbare Hafenfläche mit einer Tiefe von 570 Metern und einer Größe von 90 Hektar Gestalt angenommen.

Die Fläche, auf der CT 4 jetzt steht, wurde vom Außentief des Grauwallkanals durchschnitten. Dieser Vorfluter entwässert Teile der Stadt Bremerhaven und ihres nördlichen Umlandes. Damit ein zusammenhängender Terminalbereich geschaffen werden konnte, musste das Außentief verlegt und im Osten um die neue Hafenanlage herumgeführt werden. Der Wasserlauf mündet jetzt nördlich von Container-Terminal 4 in die Weser.

Im Norden und Osten der Hafenerweiterungsfläche sind neue Landesschutzdeiche gebaut worden. Außerdem wurden vor der Kaje Liegewannen gebaggert, die den Schiffen jederzeit ausreichende Wassertiefen garantieren. Am Nordende von CT 4 befindet sich eine 100 Meter lange Flügelwand.