Hubinseln boten ideale Arbeitsbedingungenzurück zu Das Bauprojekt
Das zentrale Tragelement der neuen Kaje ist eine schwere kombinierte Spundwand aus Doppelbohlen und Zwischenbohlen. Die Doppelbohlen sind 35 bis 40 Meter lang. Die Spundwand wurde mit 42 bis 46 Meter langen Schrägpfählen verankert. Die lastabschirmende Stahlbetonplatte (Pierplatte) hinter der Spundwand ist auf drei Pfahlreihen aus Peiner Stahlpfählen tiefgegründet. Sie stehen in Längsrichtung der Kaje.
Am Fahrwasser der Weser konnte keine Arbeitsfläche aus Sand aufgespült werden. Deshalb wurden beim Rammen im direkten Bereich der künftigen Kaje Hubinseln eingesetzt. Diese Geräte haben sich bei der Verlängerung der Stromkaje immer wieder bewährt - sie werden nicht vom Wellengang beeinflusst. Die Hubinseln stehen auf der Unterwasserböschung des Bodenaustausches.
Bevor die Spundwand mit Sand hinterfüllt wurde, musste sie „kraftschlüssig" mit den Schrägpfählen verbunden werden. Als der Bereich hinter der Spundwand bis auf 2,50 Meter über Normalnull mit Sand gefüllt war, wurde CT 4 zur Landbaustelle. Gegen Hochwasser wurde die Baustelle von der Spundwand und dem entsprechend erhöhten Norddeich geschützt. Weitere Rammarbeiten übernahmen Baggerrammen.
Damit sich die Geräuschentwicklung in Grenzen hielt, vermieden die Hafenbauer Arbeiten mit schlagenden Rammbären nach Möglichkeit. Beim Versenken der Pfähle kamen deshalb moderne Vibrationstechnik zum Einsatz. Nur auf den letzten Metern wurde jeder Pfahl nachgerammt - das garantierte ausreichende Tragfähigkeit.
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