Umweltverträglichkeit des ProjektesZurück zu Kompensationen
Negative Auswirkungen mussten vermieden oder kompensiert werden
Bau und Betrieb von CT 4 beeinflussen die Umwelt. Viele Bereiche sind betroffen. Um alle Wirkungen zu erfassen, hat die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest als Planfeststellungsbehörde in einem so genannten Scoping-Termin mit vielen Fachleuten erörtert, welche Folgen das Projekt für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt haben könnte.
Die Planer von bremenports kennen sich in diesem Themenfeld gut aus. Es geht darum, die erwarteten Auswirkungen von Terminalbau und -betrieb zu untersuchen, zu beschreiben und zu bewerten. Gelingt es nicht, Beeinträchtigungen zu vermeiden, müssen sie verringert oder kompensiert werden - so schreibt es das Gesetz über die Umweltverträglichkeit (UVP) vor.
Bereits beim Bau der Anlage erzeugen die Maschinen Lärm. Außerdem wirken sich die Schadstoffemissionen der Fahrzeuge auf dem entstehenden Terminal auf die Nachbarschaft aus. Beeinflusst wird auch der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der sich im Norden des neuen Hafengebiets ausbreitet.
Hat die Anlage dann den Betrieb aufgenommen, wirken die Geräusche und Lichtquellen des Hafens auf die benachbarten Wohngebiete. Hinzu kommen Luftschadstoffe, zum Beispiel aus dem Containerumschlag. Und: Das Landschaftsbild verändert sich -wo vorher Watt war, sieht man jetzt Boxen und Kräne.
Diese und andere Auswirkungen auf die Umwelt spielen für die Arbeit der Hafenplaner eine große Rolle. Frühzeitig wurde überlegt, ob sich negative Folgen vermeiden lassen oder wie man sie kompensieren kann. Ist es nicht möglich, solide Kompensationslösungen zu entwickeln, kann ein Hafenbauprojekt wie CT 4 eventuell nicht genehmigt werden.
Diverse technische Regeln, gesetzliche Vorschriften und die Rechtsprechung setzen die Maßstäbe. Beispiel passiver Schallschutz: Bevor überlegt wird, ob die Häuser der Hafennachbarn neue Lärmschutzfenster erhalten sollen, muss geprüft werden, ob dafür gesorgt werden kann, dass die technischen Geräte auf dem Terminal einen geringeren Geräuschpegel entwickeln. Beispiel Hafenlicht: Die Lampen, die das Terminalgelände beleuchten, müssen blendfrei sein und dürfen keine Insekten anlocken. Beispiel Grundwasser: Es darf bei eventuellen Unfällen mit gefährlichen Stoffen ebenso wenig verschmutzt werden wie die Weser.
Eines ist garantiert: Alle denkbaren Auswirkungen von CT 4 wurden sorgfältig geprüft.
|