LärmschutzmaßnahmenZurück zu Kompensationen
Moderne Technik bietet Schutz gegen den Hafenlärm
Mit dem Bau des neuen Terminals rückte der Hafen auf den Bremerhavener Ortsteil Weddewarden und die niedersächsische Nachbargemeinde Langen-Imsum vor. Damit erhöhte sich der Geräuschpegel - speziell in Bereichen, die in unmittelbarer Nähe von CT 4 liegen. Schallschutzmaßnahmen sollten die Wohn- und Lebensqualität der Anwohner verbessern.
Aktiver Lärmschutz versucht, die Geräuschentwicklung an der Quelle zu bekämpfen. Die Betreiber der Hafenanlage sind dazu verpflichtet, möglichst leise zu arbeiten. Ihre Mitarbeiter werden entsprechend ausgebildet und angeleitet. Genehmigungen, die für den Betrieb benötigt werden, veranlassen die Umschlagunternehmen, den aktiven Schallschutz ständig zu überprüfen und zu verbessern.
Passiver Lärmschutz wird beim Projekt CT 4 ebenfalls groß geschrieben: bremenports hat den Eigentümern und Mietern von etwa 85 Häusern im Ortskern von Weddewarden und in Teilen von Imsum angeboten, ihre Gebäude auf Kosten Bremens mit hochwertigen Schallschutzfenstern und gedämmten Außentüren auszustatten. Jedes dieser hafennah gelegenen Häuser soll ein modernes Belüftungssystem erhalten, das hinter Fenstern der Klasse III für gutes Raumklima sorgt.
Anderen Einwohnern der Orte Weddewarden und Imsum steht für ihre weiter entfernten Häuser ebenfalls passiver Lärmschutz zu. Jeder dieser Fälle wird einzeln geprüft. Dabei werten die Experten Schall-Prognosewerte aus.
Der Magistrat der Stadt Bremerhaven hat eine Bestandsgarantie für den Ortsteil Weddewarden ausgesprochen. Auch der Senat der Freien Hansestadt Bremen bekennt sich zum dauerhaften Miteinander von Hafen und Wohnen. Mit dem Lärmschutzangebot sorgen die Planer dafür, dass im Umfeld von CT 4 gesunde Wohnverhältnisse herrschen werden.
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