02.06.2010
bremenports GmbH & Co. KG

Kooperation im In- und Ausland: Hafengesellschaften bremenports und Brunsbüttel Ports vereinbaren enge Zusammenarbeit

Die bremischen Häfen und der Hafen Brunsbüttel wollen intensiv zusammenarbeiten. Diesem Ziel dient eine Vereinbarung der Hafengesellschaften bremenports GmbH & Co. KG und Brunsbüttel Ports GmbH, die Anfang der Woche von den Geschäftsführern Dr. Stefan Woltering (bremenports) und Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports) unterzeichnet wurde. „Uns verbindet nicht nur das Ziel, unsere Häfen weiterzuentwickeln und im Wettbewerb zu stärken“, sagte Schnabel. „Jetzt wollen wir unsere langjährigen Kontakte dazu nutzen, neue gemeinsame Projekte im In- und Ausland erfolgreich zu entwickeln.“
Die beiden Gesellschaften haben verabredet, in diversen Bereichen des Hafenmanagements eng zu kooperieren. Woltering: „Wir haben zum einen den gezielten Know-how-Austausch zwischen bremenports und Brunsbüttel Ports vereinbart. Zum anderen wollen wir im maritimen Beratungsgeschäft für Häfen und andere Kunden national und international eng zusammenarbeiten.“ Kooperationsmöglichkeiten sehen Woltering und Schnabel vor allem in den Bereichen Hafenplanung und -entwicklung, Hafeninfrastruktur und -suprastruktur, Hinterlandverkehre und Transportlogistik sowie maritimer Umweltschutz.
Die Gesellschaft bremenports hat sich in den vergangenen Jahren stark im sogenannten Drittgeschäft engagiert. Die Ingenieure und Techniker konzentrieren sich damit nicht nur auf die eigene Hafenentwicklung, sondern geben ihr maritimes Know-how an Auftragnehmer aus aller Welt weiter. Zum Beispiel erarbeiten sie Entwicklungskonzepte für andere Häfen, beteiligen sich an der Planung neuer Hafenanlagen wie dem Containerhafen Regioport Minden und erstellen Studien zur Umweltverträglichkeit von Hafenbaumaßnahmen. Außerdem engagieren sie sich in der Weiterbildung von Hafenmanagern aus Ländern wie China oder Indonesien. Woltering: „Bei der Akquisition künftiger Aufträge wollen wir verstärkt mit Brunsbüttel Ports kooperieren – bis hin zur Abgabe gemeinsamer Angebote.“
Die Brunsbüttel Ports GmbH ist als Teil der Schramm group Betreiber der Brunsbütteler Häfen Elbehafen, Hafen Ostermoor und Ölhafen sowie des Hafens in Glückstadt. Die Firmengruppe bietet als Betreiber der Infra- und Suprastruktur breite Erfahrung auf allen Gebieten der maritimen Dienstleistungskette und in der Planung von Projekten zum Thema Schnittstelle Hafen/Seetransport.
„Unsere Partner von bremenports verfügen über ein breites Fachwissen bei der Planung und Umsetzung von Großprojekten wie Container-Terminal 4 oder Kaiserschleuse“, sagte Schnabel. „Außerdem können wir vom Fachwissen profitieren, dass die Bremerhavener Gesellschaft beim ökologischen Ausgleich für Hafenbauprojekte und anderen Fragen des maritimen Umweltschutzes erworben hat.“ Und Woltering ergänzte: „Für uns ist Brunsbüttel Ports ein idealer Partner. Als Umschlagunternehmen bringt die Gesellschaft wertvolle Erfahrungen in die Kooperation ein. Außerdem wollen wir die guten internationalen Kontakte von Frank Schnabel nutzen, wenn es um die Akquisition von Aufträgen geht.“
Ein Foto zum Herunterladen finden sie hier. BILDZEILE: Sie wollen bei Projekten im In- und Ausland zusammenarbeiten: die Geschäftsführer Dr. Stefan Woltering (bremenports, links) und Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports). |