Zum Standort Bremen/Bremerhaven

Mit den Anforderungen wachsen

Hafenentwicklung

Wie entwickeln sich Umschlag und maritime Logistik? Gibt es veränderte Erwartungen der Kunden an den Welthafen Bremen/Bremerhaven? Und welche Investitionen in die Hafen-Infrastruktur sind notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern? Das sind Fragen, mit denen sich die Hafenplaner und -entwickler von bremenports intensiv beschäftigen. Sie analysieren Strukturen, beobachten den Markt und das Geschehen an anderen Standorten, ermitteln Handlungsbedarf, diskutieren Lösungen und geben der Politik konkrete Empfehlungen, etwa in Form von Hafenentwicklungskonzepten (Masterpläne).

Ziel ist es, die bremischen Häfen dauerhaft zu stärken. Ihre Position im Wettbewerb soll ausgebaut, ihre Bedeutung für die regionale Wirtschaft und die Exportnation Deutschland erhöht und der strukturelle Wandel in der hafennahen Logistikwirtschaft offensiv begleitet werden.

Beispiel „greenports“: Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung und der überlegte Umgang mit knappen Ressourcen nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Bremen und Bremerhaven haben den langen Weg zu „grünen Häfen“ eingeschlagen. Und bremenports treibt diesen Prozess voran – vom ambitionierten Naturausgleich für Hafenbauprojekte bis zum Aufbau eines „sauberen“ Fuhrparks.

Beispiel Beschäftigungseffekte: Die Häfen in Bremen und Bremerhaven prägen die Wirtschaftsstruktur der Region. Zur Begründung politischer Prioritäten sowie zur Sicherung öffentlicher Investitionen in die maritime Infrastruktur, braucht es verlässliche Informationen über die regionalwirtschaftlichen Effekte der Häfen. Deshalb hat bremenports das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) 2011 beauftragt, die Beschäftigungswirkungen der bremischen Häfen zu untersuchen. Die Ergebnisse sprechen für sich: Im Land Bremen waren 2010 rd. 1/5 der Beschäftigung (mehr als 74.000 Personen), des Umsatzes und der Wertschöpfung direkt oder indirekt hafenabhängig – so viel wie in keinem anderen Bundesland.

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Beschäftigungseffekte der bremischen Häfen - Kurzfassung, 396.85 KB (PDF)

Ermittlung der Beschäftigungseffekte der Bremischen Häfen und ihrer Entwicklung seit der letzten empirischen Erhebung 1998, Vergleich mit den Untersuchungsergebnissen zu den Nachbarhäfen und Zusammenfassung der Effekte aller Seehäfen im nordwestdeutschen Raum

Bevor Vorhaben realisiert werden, müssen grundsätzliche Planungen und Untersuchungen vorgenommen werden. Dabei spielen u.a. strategische, wirtschaftliche und technische Aspekte eine Rolle. Im direkten Dialog mit Wirtschaft und Politik erstelle ich die notwendigen Konzepte. Das kann schon mal ein Jahr dauern.

Jan Janssen
Hafenentwicklung

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