Zum Standort Bremen/Bremerhaven

Zukunft sichern – in maritime Infrastruktur investieren

Hafenbauprojekte

Ob Neubau, Umbau oder Erweiterung von Hafenanlagen – die Kompetenzen und Erfahrungen von bremenports sind gefragt. Das belegen zahlreiche Hafenbauprojekte der Superlative.

Bis 2016

Offshore-Terminal Bremerhaven

Bremerhaven, Deutschland

In Nord- und Ostsee sollen mittelfristig etwa 5 000 Windenergieanlagen installiert werden. Als Kompetenzzentrum für Offshore-Logistik bereitet sich Bremerhaven darauf vor: Bis 2016 entsteht im Süden der Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB). Auf dem 25 ha großen Terminal können jährlich bis zu 160 Windenergieanlagen vormontiert, gelagert und umgeschlagen werden. Bau, Finanzierung und Betrieb des OTB hat bremenports im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen europaweit ausgeschrieben.

2007 - 2011

Jahrhundertbauwerk Kaiserschleuse

Bremerhaven, Deutschland

Als die 223 m lange Kaiserschleuse 1897 den Betrieb aufnahm, war sie die größte Seeschleuse der Welt. Nach etwa 100 Jahren wurde sie zu klein und eng für die immer größeren Auto-Transportschiffe, die Bremerhaven zur größten europäischen Drehscheibe der Fahrzeuglogistik machen (Umschlag 2011: mehr als 2 Mio. Neuwagen). Deshalb musste ein Neubau her – seinerzeit das größte Projekt dieser Art in Europa. Nach einer Bauzeit von etwa dreieinhalb Jahren wurde die Anlage im Frühjahr 2011 feierlich eingeweiht. 305 m Kammerlänge und 55 m Durchfahrtsbreite bieten genug Platz für die nächste Generation der Autoschiffe und sichern die Hafenzukunft für Jahrzehnte.

2004 - 2010

Container-Terminal 4 (CT 4)

Bremerhaven, Deutschland

Ein Hafen, der mit der starken Expansion des Containergeschäftes mithalten will, muss seine Kapazitäten ausbauen. Bereits Mitte der 90er Jahre war die Bremerhavener Containerkaje um 340 m verlängert worden (Bauabschnitt CT IIIa). Im Zuge des Großprojekts Container-Terminal 4 (CT 4) wurde die Kaje bis 2008 um weitere 1 680 m gestreckt und misst heute rund fünf Kilometer. Das Ergebnis spricht für sich: CT 4 wurde nicht nur 14 Monate früher als vorgesehen fertiggestellt, sondern auch erheblich kostengünstiger als geplant.

Stetig

Ökologischer Ausgleich

Bremerhaven, Deutschland

Wenn Hafenanlagen gebaut werden, ist oft sensible Natur betroffen. Dafür muss ökologischer Ausgleich geschaffen werden. Wie die Eingriffe erfolgreich kompensiert werden können, stellen die Planer von bremenports beispielsweise auf der Luneplate unter Beweis. Im Süden von Bremerhaven wurden weitläufige Ausgleichsflächen für die Hafenerweiterung Container-Terminal 4 (CT 4) geschaffen. Das Gebiet dient zahlreichen Brut- und Rastvögeln sowie vielen – teilweise vom Aussterben bedrohten – Tier- und Pflanzenarten als wertvoller Lebens- und Rückzugsraum.

Stetig

Masterpläne

Jedes Hafenareal und jeden Umschlagsbereich kennzeichnen besondere Merkmale und Herausforderungen. In enger Abstimmung mit der Wirtschaft hat bremenports im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen umfangreiche Masterpläne für einzelne Hafenzonen erarbeitet. Die Analysen loten die Stärken und Schwächen aus, listen Maßnahmen zur Optimierung auf und ermitteln die Zukunftschancen. Damit dienen die Masterpläne der Vorbereitung politischer Entscheidungen und bilden eine Grundlage für öffentliche und private Investitionen.

Bis 08|2012

JadeWeserPort

Wilhelmshaven, Germany

Der Welthandel wächst stetig und mit ihm die Größe der Containerschiffe. Das stellt die Seehäfen vor neue Herausforderungen. Sie müssen für die Mega-Carrier mit mehr als 14,5 m Tiefgang und Stellplatzkapazitäten oberhalb 13 000 Containern tideunabhängig erreichbar sein. Der JadeWeserPort in der Deutschen Bucht bietet dafür beste Voraussetzungen. Am 5. August 2012 geht der Tiefwasserhafen als Transshipment-Hub und damit als ideale Ergänzung zu den großen deutschen Seehäfen in Betrieb.

2003

Kreuzfahrt-Terminal

Bremerhaven, Deutschland

Das Columbus Cruise Center Bremerhaven (CCCB) gehört zu den modernsten und sichersten Passagier-Terminals der Welt. Die Anlage wurde 2003 eingeweiht. Hier beginnen und enden diverse Kreuzfahrtreisen, vor allem nach Skandinavien, in die Nord- und Ostsee. Bis zu vier Kreuzfahrtschiffe können an der rund 1 000 Meter langen Kaje gleichzeitig abgefertigt werden.

© 2017, bremenports GmbH & Co. KG