Schleusenbetrieb nach Sicherungs- und Bergungsarbeiten wieder aufgenommen
Ein Autotransporter hat in der Nacht zu Donnerstag beim Einlaufen in die Nordschleuse die Betonwand am Außenhaupt der Schleuse beschädigt. Der 199 Meter lange Frachter stieß gegen 2 Uhr trotz der Assistenz durch mehrere Schlepper gegen das Bauwerk.
Durch die Kollision wurde ein rund zwei mal drei Meter großer Betonblock in der Außenwand der Schleuse aus seiner Position verschoben. Da dieser so weit hervorragte, dass eine Beeinträchtigung des Schleusentores nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden umgehend Sicherungsmaßnahmen eingeleitet und der Betrieb der Schleuse zunächst eingestellt.
Am Freitagmorgen wurde der Betonblock nun zunächst mithilfe eines Krans entfernt. Anschließend kam das Taucher-Team von bremenports zum Einsatz. Die Taucher bargen Beton- und Gesteinsbrocken, die infolge des Unfalls ins Wasser gefallen waren und das Öffnen sowie Schließen des Schleusentores hätten behindern können.
Nach Abschluss der Bergungs- und Sicherungsarbeiten konnte die Nordschleuse am Freitag um 11 Uhr wieder für den Schiffsverkehr freigegeben und in Betrieb genommen werden.
In den kommenden Wochen werden die entstandenen Schäden an der Hochwasserschutzmauer nun instandgesetzt. Die genaue Höhe des Sachschadens wird derzeit ermittelt.